Erfahrungsbericht Jeremias_2014 - Hebammenpraxis Scheidegg

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Erfahrungsbericht Jeremias_2014

 
 




Erfahrungsbericht Familie Jeremias

Es ist meine erste Schwangerschaft. Für mich war von Anfang an klar, dass ich eine „eigene“ Hebamme möchte, die mich während der Schwangerschaft bis zum Wochenbett begleitet. Für dieses besondere Erlebnis brauchte ich eine Vertrauensperson, welche ich in Fanny fand.

Das Kleine war bereits 6 Tage über dem voraussichtlichen Geburtstermin. Zwei Tage später hätte ich eine Untersuchung im Spital Burgdorf gehabt, wozu es aber dann nicht mehr kam.
Obwohl ich in den letzten Schwangerschaftswochen fast nicht mehr schlafen konnte, habe ich vom Montag auf den Dienstag so richtig ausgeschlafen und mich entspannt. Dies kam mir schon sehr seltsam vor…

Ich spürte dann bereits am Dienstagnachmittag, dass es diese Nacht los ging. Aber da ich selber sehr unsicher war und nicht wusste, wieso ich dieses Gefühl verspüre, teilte ich diese Gedanken nur mit meinem Mann. Am Abend ging ich noch ins Shiatsu und machte mir danach noch ein Fussbad. Wir gingen früh ins Bett, weil mein Mann am nächsten Morgen sehr früh aufstehen musste. Er schlief bereits einige Stunden und ich war immer noch hell war. Wechselte ständig die Position und ging häufig zur Toilette. Plötzlich hatte es winzig kleine Blutspuren im Urin. Ist dies ein Zeichen? Unsicher ging ich wieder ins Bett. Das Kleine war sehr aktiv, sonst spürte ich noch nichts. Die ganze Nacht habe ich kein Auge zugetan und war trotzdem irgendwie munter…

Dann um 00:30 Uhr hatte ich ein leichtes Ziehen im Bauch. Es war jedoch nicht schmerzhaft. Trotzdem schaute ich auf die Uhr. Alle 20 Minuten für ca. eine Minute verspürte ich dies. Dann um 01:30 Uhr verlor ich Fruchtwasser. Da habe ich dann auch meinen Mann geweckt. Ich rief sofort Fanny an. Nach einem längeren Gespräch und einem genauen Beschrieb meiner Situation, kam sie um 03:00 Uhr zu uns nach Hause. Sie untersuchte mich und das Kleine. Es war soweit alles in Ordnung und der Muttermund war 3 cm geöffnet.
Ich konnte dann selber entscheiden, ob wir nun schon ins Spital wollten oder ob ich lieber noch zu Hause bleiben möchte. Die Wehen hatte ich bereits alle 5 Minuten. Wir fuhren dann los und kamen um 04:30 Uhr im Spital an. Während der Fahrt hatte ich immer stärkere Wehen bekommen, welche nun auch schmerzhaft waren. Wir gingen dann direkt in den Gebärsaal. Ich musste immer wieder anhalten, um die Wehen zu veratmen.

Dann ging alles recht schnell. Der Muttermund stand plötzlich schon 8 cm offen und Fanny meinte, dass das Kleine noch vor dem Morgenessen da sei  Ich konnte total abschalten und vertraute Fanny voll und ganz. Vieles habe ich nicht mehr ganz mit bekommen, ich war wie in Trance. Nun hatte ich Presswehen und es kam eine zweite Person dazu. Diese bemerkte ich jedoch kaum. Ich konzentrierte mich auf mich selber und auf Fanny. Plötzlich sagte Fanny, dass das Köpfchen bereits da ist und ich hörte schon einen kleinen Schrei. Mein Mann sah bereits den Kopf mit den vielen Haaren. Bei der nächsten Wehe kommt es, sagten sie. Dann gab es eine längere Wehenpause. Jedenfalls für mich kam diese Wehenpause unendlich lang vor… dann bei der nächsten Wehe hörte ich es weinen und es war da…unglaublich dieser Moment…ich bekam das Kleine sofort auf den Arm und fragte, ob es eigentlich ein Bub oder ein Mädchen sei. Ein Mädchen – Elina. Einfach ein Wunder und ein unglaubliches Erlebnis… Etwas, was man nicht in Worte fassen kann…

Die Geburt war recht schnell und intensiv. 6 Stunden vom ersten Spüren der Wehen bis Elina da war – unglaublich fürs erste Kind. Wir waren danach erschöpft aber überglücklich und unendlich stolz. Ich bin auch stolz, dass alles natürlich verlief und ich keine PDA oder sonst Schmerzmittel brauchte. Elina und mir geht es gut.

Fanny, wir danken dir von ganzem Herzen für deine tolle Unterstützung während der ganzen Schwangerschaft, bei der Geburt und auch noch danach. Ich bin sehr froh, dass ich dies alles mit dir erleben durfte und danke dir auch für dein Vertrauen!

Das war das Beste, was wir gemacht haben. Ich würde sofort wieder Fanny anfragen, weil es für mich sehr wichtig ist, in solchen Situationen eine vertraute Person um mich zu haben.

Herzlichen Dank!



 
 
 




 
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