Erfahrungsbericht Glauser-Graber_2014 - Hebammenpraxis Scheidegg

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Erfahrungsbericht Glauser-Graber_2014

 
 




Erfahrungsbericht Familie Glauser-Graber

Wir planten eine Hausgeburt und waren mit Fanny auch dieses Mal wieder super vorbereitet. Alles war besprochen, das Material lag bereit, die mobile Gebärwanne war aufgestellt und mit unseren Freunden war abgesprochen wo unsere 3 Jungs hingehen, wenn es losgeht.
Und so freuten wir uns riesig als am Montagnachmittag den 22. Dezember 2014 das Fruchtwasser ging und somit die Geburt unserer Tochter ganz nahe war.

Fanny war bald darauf bei uns und sie machte die notwendigen Untersuche. Nach mehreren Stunden auf Wehen warten, legten wir uns hin, den es regte sich noch nichts. Wir wollten ja fit sein wenn die Wehen kommen. Doch auch am Morgen rührte sich nichts. Fanny probierte restlos alle natürlichen Mittel aus, welche Wehen auslösen sollten. Doch es geschah nichts. Die Zeit verging und die Spannung stieg von Stunde zu Stunde. Am Abend um 17.00 Uhr beschlossen wir unsere Jungs Jaro, Nevio und Amaël unseren Freunden abzugeben und anschließend mit Fanny ins Spital Burgdorf zu gehen um einzuleiten, da nun seit dem Fruchtwasser Abgang bereits 30 Stunden vergangen waren. Der Schritt dazu viel uns diesmal viel weniger schwer, da wir die Beleggeburt von Amaël im Jahr 2011 im Spital Burgdorf in sehr guter Erinnerung hatten und uns Fanny auch im Spital Burgdorf einfach sehr gut begleitete!

Im Spital angekommen entschlossen wir uns wieder für das blaue Gebärzimmer. Der Wehenschreiber wurde angeschlossen, die Infusion wurde gesteckt und schon bald kam das Wehenmittel. Wir gingen davon aus, das nun mit dem richtigen Wehenmittel unsere Tochter noch am 23. Dezember auf die Welt kommt. Je später es wurde desto mehr stellten wir uns darauf ein, dass unsere Tocher nun am 24. Dezember auf die Welt kommt. Es wurde Mitternacht und im frühen Morgen legten wir uns wieder hin. Unsere Geduld war aufgebraucht. Keine Reaktion auf das Wehenmittel. Es ging einfach nichts. Wir bekamen das Frühstück und warteten weiter. Nach mehreren Versuchen und wechseln des Wehenmittels spürte dann Coni am Morgen um 9.30 Uhr ein Ruck und „Knacksen" im Bauch. Fanny, Coni und ich wussten nun: Es ist soweit! Es war wie bei Amaël vor 3 Jahren....und so kamen die ersten Wehen.

Es ging nicht lange und schon kamen die Nächsten. Von nun an ging alles schnell. Schon war die erste Presswehe da, nach kurzer Verschnaufpause kam dann auch schon die nächste Presswehe. Fanny sagte mir ich solle den anderen Hebammen läuten. Coni sagte es kommt! Eine Ärztin und eine Hebamme kamen heran gesprungen und schon schaute der Kopf heraus. Nach einem weiteren Pressen kam Malija Moana um 10.35 Uhr zur Welt. Der Moment ist wundervoll und unbeschreiblich. Coni nahm sie sofort auf die Brust und wir bestaunten unsere so lang ersehnte Malija. Ein Weihnachtskind am 24. Dezember um 10.35 Uhr. Die Tränen flossen und wir waren einfach überglücklich und dankbar! Als wir Malija in unseren Armen hatten und dieses im Mutterleib geformte Wunder sahen, wussten wir einmal mehr, Vater im Himmel du bist da! Deine Herrlichkeit und dein Wirken wird deutlich.

Im späten Nachmittag holte ich dann Jaro, Nevio und Amaël bei unseren Freunden ab und ginge mit ihnen sofort ins Spital. Es war einfach wundervoll. Der erste Moment, wie sie ihre Schwester umarmten, küssten und bestaunten und wieder flossen die Freudentränen. So einen schönen Heiligabend, mit einem so grossen und wundervollen Geschenk, hatten wir noch nie! Halleluja.

Liebes Fanny, wir danken dir noch einmal ganz herzlich für deine Unterstützung. Vor, während und nach der Geburt. Wir sind dir sehr dankbar!!

Von ganzem Herzen!
Coni, Urs, Jaro, Nevio, Amaël und Malija Glauser-Graber


 
 
 




 
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