Erfahrungsbericht Glauser-Graber_2011 - Hebammenpraxis Scheidegg

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Erfahrungsbericht Glauser-Graber_2011

 
 




Erfahrungsbericht Familie Glauser-Graber

Nach 2 Geburten im Geburtshaus Storchennest entschlossen wir uns für eine Hausgeburt. Schon bald nahm ich Kontakt mit Fanny auf. Ich schätzte die liebvolle und kompetente Betreuung von Fanny sehr.  Es entstand schon während der Schwangerschaft eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu der Hebamme.

Für die Hausgeburt machten wir alle Vorbereitungen. Im Wohnzimmer stellten wir eine Gebärwanne auf, organisierten genügend Tücher, Becken und Unterlagen sorgten für Entspannungsmusik und Kerzen und organisierten natürlich die Übergabe von Jaro und Nevio an unsere Freunde. Kurz wir waren einfach parat für eine schöne Hausgeburt. Es kam dann aber alles ganz anders....

Nach langem warten und hoffen ging am Donnerstagabend den 31.März das Fruchtwasser weg. Schon kurze Zeit später kam Fanny zu uns und wir hofften auf baldige Wehen. Dieses Warten setzte sich dann die ganze Nacht fort. Der Freitag 1. April stand dann ganz im Zeichen der vielen "Wundermitteli", die angeblich Wehen auslösen sollen, denn diese ließen auf sich warten.... Die Zeit fing langsam an zu drängen. Nach 24 Stunden Fruchtwasserabgang besteht die Gefahr einer Infektion und das heißt: Spitalgeburt

Wir hofften bis auf die letzte Stunde, dass die Wehen doch noch kommen würden aber sie blieben aus. Fanny hat uns in dieser Zeit des Wartens und Hoffens einfach super begleitet. Immer wieder hatte sie noch eine Idee oder sprach uns Mut und Zuversicht zu.

Um 21.00 Uhr war es dann soweit, wir packten das Köfferli und fuhren mit Fanny ins Spital Burgdorf. Dort stellten wir uns anfänglich etwas "schwierig" denn plötzlich in einem Spitalzimmer zu sitzen und zu wissen dass wir nun 24 Stunden bleiben müssen war für uns schwierig. Fanny machte alles, damit wir uns wohl fühlten und uns an eine Spitalgeburt anfreunden konnten. Wir bekamen ein schönes Familienzimmer und wurden auf der Abteilung gut versorgt. Die Wehen blieben auch nach mehreren Einleitungstabletten die ganze Nacht aus. Der ganze Samstag warteten wir auf Wehen und hatten uns mittlerweile gut ans Spital Burgdorf gewöhnt.

Um 17 Uhr leitete Fanny dann intravenös, nach Absprache mit dem Arzt, ein anders Wehenmittel ein. Nach weniger als 30 Minuten setzten die Wehen ein. Ein paar Wehen später setzten dann bereits die ersten Presswehen ein. Um 18.05 Uhr kam Amaël  Joa nach langem Sehnen, Hoffen und Warten zur Welt. Wir waren so glücklich und dankbar. Die Geburt mit Fanny war für uns ein sehr schönes und harmonisches Erlebnis. Das Besondere und sehr wertvolle an einer solchen Betreuung ist, dass Fanny immer an unserer Seite war.

Fanny war uns zu Hause und im Spital einfach eine große Unterstützung.  3 Std. später konnten wir dann nach Hause. Dort warteten bereits Jaro und Nevio auf uns...

Liebe Fanny wir danken dir noch einmal von ganzem Herzen für ALLES und wünschen Dir für jede weitere Geburt Gottes reichen Segen!   

Coni und Urs



 
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