Erfahrungsbericht Feraudi_2016 - Hebammenpraxis Scheidegg

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Erfahrungsbericht Feraudi_2016

 
 




Erfahrungsbericht Familie Feraudi-Denier


Auf den Tag und die Minute genau vor 2 Monaten, am 11.11.2016, wurde unser lieber Attilio im Spital Burgdorf geboren – Zeit, um zurückzublicken und unsere Erfahrungen festzuhalten. Fanny hatte uns bereits während der soweit komplikationslosen Schwangerschaft begleitet. Schon ab der ersten Begegnung mit Fanny war Benedicta sonnenklar, bei der richtigen Hebammen-Adresse zu sein.

Uns war es für die Geburt unseres zweiten Kindes wichtig, eine Beleghebamme an unserer Seite zu haben, die uns vor, während und nach der Geburt begleiten würde. Bei der Geburt unseres ersten Kindes, Aurelia (3.5 Jahre), litt Benedicta unter dem ständigen Schichtwechsel im Spital – wohlgemerkt dauerte die erste Entbindung auch deutlich länger… ;-)

Unsere familiäre und emotionale Situation war dieses Mal etwas speziell. Denn in den Tagen vor dem errechneten Geburtstermin verschlechterte sich der Zustand von Benedictas krebskrankem Vater gravierend – keine günstige Situation, um sich auf eine Entbindung einzustellen … Als nun die Wehen doch nicht mehr zu leugnen waren, bedeutete uns Fanny in unserer sehr labilen Situation einen Baum bzw. einen Bezugspunkt. Und sie machte es schließlich auch möglich,  dass Benjamin gegen Ende der Geburt doch noch hinzukommen konnte – denn Fanny hatte wie aus dem Nichts eine Not-Babysitterin gezaubert. Dafür sind wir ihr ewig dankbar. Das, wozu wir in dieser emotional extrem zerrissenen, unklaren Situation nicht mehr recht fähig waren (einen der zuvor sogar angefragten Babysitter konkret zu organisieren), das machte uns Fanny möglich So konnten wir als kleine Familie doch zusammen ganz nah am Geschehen sein, denn unsere Aurelia konnte schon sehr bald in den Gebärsaal, um ihr Brüderchen zu bewundern - in einer Zeit, in der die Trennung von einem geliebten Elternteil kurz bevorsteht, nochmals viel bedeutender … DANKE, Fanny!

Aufgrund eines Infektes musste unser Attilio Marco (er bekam nach 2 Tagen noch zusätzlich den Namen seines leider schließlich verstorbenen „Nonno" (Großvater) Marco) fast direkt in die Frauenklinik nach Bern. Das bedeutete für uns recht mühsame Tage, ständig unterwegs, von Unterkunft zu Unterkunft – kurzum: kein Wochenbett, alles drehte sich natürlich um unseren kleinen Schatz! Erst jetzt haben wir die Bedeutung des Wochenbetts wirklich verstanden… Kostbar waren in diesen Tagen Fannys fernmündliche Ratschläge. Denn nach einer Woche kam es bei Benedicta zu einem ziemlichen körperlichen Tiefpunkt.

Umso kostbarer und ersehnter erschien uns Fannys erster Besuch daheim nach der Geburt – aufgrund des Spitalaufenthalts erst 8 Tage nach der Entbindung.

Heute, nach 2 Monaten, schauen wir sonderbarerweise mit warmen, eher positiven Gedanken auf diese doch recht belastende Zeit zurück, dem gleichzeitigen konfrontiert-Sein mit Leben und Tod, zurück. Und wir sind uns sicher, dass Fanny, bewusst oder unbewusst, stark dazu beigetragen hat, in diese emotional turbulenten Zeiten Ruhe und Sicherheit hineinzubringen (auch Benedictas Mama, die natürlich nicht vor Ort sein konnte, war so froh um diese Sicherheit).

Kurzum: Bei Fanny fühlten wir bestens aufgehoben und betreut – nicht zuletzt unsere Aurelia, die nun auch weiß, wie sie ihre Puppe im Tragetuch tragen soll (siehe Foto).

Auf ein nächstes Mal – irgendwann und irgendwo

Benedicta & Benjamin mit Aurelia & Attilio


 
 




 
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