Erfahrungsbericht Ait Hemou_2014 - Hebammenpraxis Scheidegg

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Erfahrungsbericht Ait Hemou_2014

 
 




Erfahrungsbericht Familie Siegenthaler Ait Hemou

Nachdem ich frustriert und total niedergeschlagen nach der ersten Schwangerschaftskontrolle beim Frauenarzt zu dessen Tür rausging, wusste ich bereits, dass man sich von einer Hebamme durch die Schwangerschaft begleiten lassen kann und griff zum Telefonhörer. Ich rief beim schweizerischen Hebammenverband an und liess mir die Nummer meiner nächstgelegenen Beleghebamme geben. So entstand der erste Termin mit Fanny.

Dieses erste Treffen mit Fanny hatte zur Folge, dass ich den Frauenarzt wechselte, da diese nicht mit Hebammen zusammenarbeiten will.

Die Schwangerschaft verlief gut und ohne Komplikationen. Die regelmässigen Termine bei Fanny empfanden wir als sehr unterstützend und wir fühlten uns von Beginn an wohl bei ihr. Wann immer ich eine Frage hatte oder unsicher war, konnte ich sie anrufen und sie beriet mich immer sehr persönlich und professionell.

Als ich mich am 23.10.14 ins Bett legte, dauerte es nicht lange und die Fruchtblase platzte. Dieses Gefühl werde ich wohl nie mehr vergessen. Ich hörte ein leises knacken und dann war es, wie wenn eine Staumauer dem Druck des Wassers nicht mehr stand hält.

Nachdem ich Fanny angerufen hatte, kam sie vorbei und kontrollierte die Herztöne des Babys. Da diese in Ordnung waren meinte sie, dass wir uns alle noch ausruhen sollen und wir vereinbarten einen Termin in der Praxis für den nächsten Morgen. Zu diesem kam es nicht mehr…… Um 4.30 Uhr trafen wir im Spital Burgdorf ein.

Rayan erblickte am 24.10.14 erst um 21.50 Uhr das Licht der Welt. Die Geburt war sehr lange, intensiv und zum Teil sehr schmerzhaft. Zum Glück konnte ich doch noch spontan gebären, auch wenn zum Schluss Rayan mit der Saugglocke auf die Welt geholt werden musste. Weitere Details zur Geburt lasse ich bewusst aus.
Ohne meinen Mann und Fanny weiss ich nicht wie ich diesen Tag überstanden hätte.
Ich finde es unglaublich wichtig, Personen, die man kennt und denen man vertraut, während der Geburt um sich zu haben. Hätten wir nicht mit Fanny als Beleghebamme geboren, hätten wir drei Schichtwechsel mitgemacht, was für mich unvorstellbar ist im Nachhinein. So aber waren immer die zwei Personen um mich, die mir in dieser Situation am besten helfen konnten, die ich kannte und denen ich absolut vertraute.
Fanny war mir/uns während der Schwangerschaft, während der Geburt und auch im Wochenbett eine unglaubliche Stütze und mit ihrer herzlichen Art und Weise, wie sie uns begleitet hat, fühlten wir uns zu jeder Zeit in den besten Händen.



 
 
 




 
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